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LFU-Belegungsmeldung (vormals LAF)

LFU-/LAF-Meldung: Software für Berliner Unterkünfte

Die LFU-Belegungsmeldung verpflichtet Berliner Träger, dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU, vormals LAF — umbenannt am 16.04.2026 durch das GStU-Umsetzungsgesetz) den Belegungsstand jeder Gemeinschaftsunterkunft (GU), Modularen Unterkunft (MUF), Notunterkunft (NU) und dezentralen Wohnung tagesaktuell zu übermitteln. Die Behörde firmiert seither offiziell als LFU; die Umbenennung ist in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung dokumentiert. HOMES erfasst die dafür nötigen Daten heute schon vollständig (Bett-Status, Belegung, Abwesenheiten, Zuweisende Stelle, Aktenzeichen-Bezug) und stellt sie als Belegungstabelle (CSV), als prüfungsfeste PDF-Belegungsmeldung (ab Professional) sowie als XLSX-Fehltage-Report bereit; Exporte von Anwesenheitsnachweis und Fehltagen stehen mit Benutzer und Zeitraum im Audit-Protokoll. Die native, automatisierte Schnittstelle zum vom Land Berlin bereitgestellten Meldesystem ist aktuell in Entwicklung; die verbindliche technische Spezifikation klären wir gerade direkt mit dem LFU und Pilot-Trägern.

Schluss mit fragmentierten Excel-Listen, verstreuten Notizen zu Abwesenheiten und Sonntagabend-Panik vor Meldefristen. HOMES ist heute schon das saubere, prüfungsfeste Backend — die LFU-Direktanbindung kommt zeitnah hinterher.

Was muss an das LFU gemeldet werden?

Nach § 11 Abs. 3 des Muster-Betreibervertrags des LAF (Stand 29.07.2020, öffentlich einsehbar beim Flüchtlingsrat Berlin) meldet der Betreiber dem Land Berlin die tägliche Belegung nach dessen Vorgaben über ein vom Land bereitgestelltes System. Die genauen Felder, Formate und der Transportweg ergeben sich aus Anlage 6 (Abrechnungsmodalitäten) und den jeweils gültigen LFU-Hinweisen — beides nicht öffentlich publiziert, sondern Teil des bilateralen Vertragspakets. HOMES bildet die nach Branchenkenntnis üblichen Pflichtangaben heute schon strukturiert ab:

Platzbezogene Statusmeldung

Jedes Bett, jeder Platz hat einen eindeutigen Identifier. Status: frei, belegt, gesperrt (z. B. wegen Schadensreparatur, Quarantäne, Renovierung). Status-Wechsel werden zeitgenau protokolliert.

Belegungs-Akte mit LFU-Bezug

Bei Belegung wird das LFU-Aktenzeichen der untergebrachten Person referenziert — nicht der Klarname. So bleibt die Meldung datenschutzkonform und das LFU kann die Person über sein eigenes System zuordnen.

Beginn- und Ende-Daten

Einzug, Auszug, Versetzung in andere Einrichtung — alle Datumsfelder werden tagesgenau erfasst. Auch unterjährige Wechsel und kurzfristige Versetzungen werden korrekt abgebildet.

Abwesenheiten

Krankenhausaufenthalt, Urlaub, Untertauchen oder andere unentschuldigte Abwesenheiten werden in HOMES erfasst und für die Meldung an das LFU bereitgestellt — denn sie wirken sich auf Belegungsabrechnung und Platzvergabe aus.

Sperrgründe

Wenn ein Bett nicht belegt werden kann (Schaden, Renovierung, Quarantäne, Hygiene-Sperre), erfasst HOMES den Sperrgrund für die Meldung an das LFU — damit das LFU nicht versucht, eine Person dorthin zuzuweisen.

Rückbestätigung & Status-Tracking (geplant)

Sobald die native LFU-Schnittstelle aktiv ist, wartet HOMES auf die LFU-Bestätigung. Bei Ablehnung erscheint eine Fehlermeldung mit Hinweis auf das problematische Feld — Sie korrigieren in HOMES und senden erneut mit einem Klick. Heute übergeben Sie den Export aus HOMES manuell, der Versand-Eintrag wird im Audit-Log dokumentiert.

Für welche Einrichtungstypen gilt die LFU-Meldepflicht?

Praktisch jede Berliner Unterkunft, die mit dem LFU einen Betreibervertrag hat, ist meldepflichtig. HOMES unterstützt alle gängigen Einrichtungstypen:

  • ✓Gemeinschaftsunterkünfte (GU) — die klassischen Wohnheime für anerkannte und in Verfahren befindliche geflüchtete Menschen.
  • ✓Modulare Unterkünfte für Geflüchtete (MUF) — die Berliner Standardlösung in Modulbauweise, häufig 200–500 Plätze pro Standort.
  • ✓Notunterkünfte (NU) — temporäre Unterbringung in Hallen, Hotels, Containern; oft kurzfristig aktiviert bei Aufnahmespitzen.
  • ✓Erstaufnahme-Einrichtungen (EAE) — Ankunfts-Standorte mit besonders hoher Fluktuation und kurzen Aufenthaltsdauern.
  • ✓Dezentrale Wohnungen — Anmietung im normalen Wohnungsmarkt durch den Träger, Belegung über LFU-Akten.

Roadmap: Wie die HOMES LFU-Schnittstelle aussehen wird

Diese vier Bausteine entwickeln wir gerade. Sie greifen sobald die technische Spezifikation des LFU-Meldesystems vorliegt — Pilot-Träger erhalten frühen Zugriff.

Native LFU-Schnittstelle in Entwicklung

HOMES wird die vom LFU spezifizierten Felder, Formate und Übertragungswege abbilden — voraussichtlich Web-Portal-Upload, ergänzend SFTP- oder Mail-Pfade je nach Vorgabe. Träger konfigurieren ihre Zugangsdaten einmal, danach läuft die Übermittlung automatisch.

Pre-Validation gegen LFU-Schema geplant

Vor jedem Versand prüft HOMES strukturell: Pflichtfelder gefüllt, Datumsformate korrekt, Status-Codes valide. Fehlerhafte Datensätze werden auf der Mitarbeiter-Oberfläche markiert — nichts Defektes geht raus.

Audit-Protokoll heute verfügbar

HOMES protokolliert Ein- und Auszüge, Zimmerumzüge und Sperrungen mit Zeitpunkt; Zimmerumzüge sowie Exporte von Anwesenheitsnachweis und Fehltagen stehen mit dem handelnden Benutzer im Protokoll. Bei Konflikten belegen Sie aus dem System, wann was erfasst wurde und wann Anwesenheitsnachweis oder Fehltage exportiert wurden. Nicht jede Änderung wird mit Benutzer protokolliert.

LFU-Compliance-Dashboard geplant

Sobald die Schnittstelle aktiv ist, sehen Geschäfts- und Standortleitung auf einen Blick: Wie viele Plätze gemeldet, Bestätigungen ausstehend, Abweichungen zum LFU-Bestand. Compliance-KPI als Standard, nicht als Excel-Erweiterung.

Aktueller Entwicklungsstand & Pilot-Programm

Wir möchten ehrlich sein, wo wir stehen — damit Sie als Träger eine fundierte Entscheidung treffen können:

✓ Heute live
  • • Komplette Wohnheim-Verwaltung (Gäste, Zimmer, Betten, Tagessätze)
  • • Erfassung aller LFU-relevanten Pflichtfelder (Aufenthaltsstatus, Zuweisende Stelle, Abwesenheit, Belegungsstatus)
  • • Belegungsmeldung als PDF-Export pro Monat und Standort (ab Professional), Belegungstabelle als CSV
  • • Fehltage-Report als 4-Sheet-XLSX (audit-tauglich)
  • • Revisionsfester Audit-Trail über alle Bett-Bewegungen
  • • XRechnung-/ZUGFeRD-Export für die Abrechnung an Behörden
⌛ In Entwicklung / Pilot-Phase
  • • Native Schnittstelle zum vom Land Berlin bereitgestellten Meldesystem
  • • Automatisierte tägliche Übermittlung (Cron-gesteuert)
  • • Pre-Validation gegen das offizielle LFU-Schema
  • • Status-Rückführung (übermittelt / bestätigt / abgelehnt) ins HOMES-Dashboard
  • • Hash-basierter Übermittlungs-Beweis inklusive Empfangsquittung
  • • Resubmit-Workflow mit einem Klick bei LFU-Ablehnung

Sie sind Berliner LFU-Vertragspartner und möchten pilotieren?

Wir suchen aktuell 1–3 Träger, die uns mit ihrer Anlage 6 (Abrechnungsmodalitäten) und einem Test-Zugang zum LFU-Meldesystem helfen, die Schnittstelle gegen die echte Spezifikation zu bauen. Pilot-Teilnehmer bekommen die komplette LFU-Integration kostenfrei für 12 Monate und unsere Roadmap-Mitsprache. Parallel führen wir auch eine offizielle Spezifikations-Anfrage direkt bei der LFU Abteilung II.

Pilot-Gespräch anfragen

LFU-Meldung ohne tägliches Drama — startet als Pilot.

Heute schon: HOMES erfasst alle Pflichtdaten strukturiert, liefert prüfungsfeste Exports und führt einen revisionssicheren Audit-Trail. Demnächst: HOMES übernimmt die direkte Übermittlung ans LFU-System. Werden Sie Teil unseres Pilot-Programms — oder steigen Sie heute schon in den Wohnheim-Betrieb ein.

Was HOMES kostet

Drei Tarife mit veröffentlichten Listenpreisen — keine Preisverhandlung nötig, um zu wissen, woran man ist. Jeder Tarif ist 14 Tage kostenlos testbar.

HOMES Listenpreise pro Monat — Tarif, Preis bei 12 Monaten Laufzeit und Preis ohne Bindung
Tarif12 MonateOhne Bindung
Starter89 €109 €
Professional279 €339 €
Business999 €1.199 €
Enterpriseauf Anfrageauf Anfrage

Bei jährlicher Vorauszahlung liegt der Preis rund 25 Prozent unter dem Listenpreis ohne Bindung: 979 € beim Starter, 3.049 € beim Professional und 10.789 € beim Business für zwölf Monate. Der Enterprise-Tarif wird individuell kalkuliert und umfasst unbegrenzt viele Standorte, SSO und SLA. Die Testphase der Tarife Starter, Professional und Business dauert 14 Tage und ist ohne Zahlungspflicht. Die vollständigen Zahlungsmodalitäten stehen in den AGB.

Häufig gestellte Fragen zur LFU-Meldung

Ja. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) heißt seit dem 16.04.2026 Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU); die Umbenennung erfolgte durch das GStU-Umsetzungsgesetz. Die E-Mail-Adressen des LFU enden derzeit (Stand 08.10.2026) weiterhin auf @laf.berlin.de, Postfach-, Durchwahl- und Telefonnummern bleiben unverändert — in Verträgen, Formularen und Altbeständen taucht die alte Bezeichnung LAF weiterhin auf. Quelle: berlin.de/lfu sowie die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU, vormals LAF, umbenannt am 16.04.2026 durch das GStU-Umsetzungsgesetz) ist die Berliner Behörde, die geflüchtete Menschen in Erstaufnahmen, GU, MUF und Notunterkünften unterbringt. Nach § 11 Abs. 3 des Muster-Betreibervertrags des LAF (Stand 29.07.2020) meldet der Betreiber dem Land Berlin die tägliche Belegung; die Daten der untergebrachten Personen erfasst er zum Zweck der Abrechnung nach den Abrechnungsmodalitäten (Anlage 6) und teilt sie dem Land mit (§ 15 Abs. 2).

Pro Platz und Tag: Bett-Identifier, Status (frei/belegt/gesperrt), bei Belegung der LFU-Aktenzeichen-Bezug der Person, Beginn/Ende der Belegung, Abwesenheiten. Die genauen Felder ergeben sich aus Anlage 6 (Abrechnungsmodalitäten) — diese ist bilateraler Vertragsbestandteil und nicht öffentlich. HOMES erfasst alle nach Branchenkenntnis üblichen Pflichtangaben.

Laut Muster-Betreibervertrag des LAF (Stand 29.07.2020, § 11 Abs. 3) täglich — über ein vom Land Berlin mit den erforderlichen Zugangsdaten bereitgestelltes System. Laut Rollenhandbuch Betreibende zum IT-Fachverfahren GStU (Version 3.4.0) muss die Einzugsmeldung am Zuweisungstag oder am folgenden Werktag bis spätestens 11 Uhr erfolgen; eine Anwesenheitsmeldung lässt sich bis zu fünf Tage rückwirkend nachholen. Wir gehen von einem täglichen Cron-Versand vor 8:00 Uhr aus, finale Festlegung mit Pilot-Trägern.

Laut Rollenhandbuch Betreibende zum IT-Fachverfahren GStU (Version 3.4.0) verfällt die Zuweisung, wenn die Einzugsmeldung nicht bis 11 Uhr des folgenden Werktags erfolgt; der Platz wird dann wieder freigemeldet. HOMES protokolliert heute schon Ein- und Auszüge und Zimmerumzüge mit Zeitpunkt sowie Exporte von Anwesenheitsnachweis und Fehltagen mit Benutzer und Zeitraum — bei Streit belegen Sie, wann welche Bewegung erfasst wurde und wann diese Nachweise exportiert wurden.

Heute live: vollständige Wohnheim-Verwaltung mit allen LFU-Pflichtfeldern, Belegungsmeldung als PDF-Export (ab Professional), Belegungstabelle als CSV, Fehltage-Report als XLSX, XRechnung/ZUGFeRD für die Abrechnung, revisionssicheres Audit-Log. In Entwicklung: native, automatisierte Direkt-Übermittlung ans LFU-Meldesystem mit Status-Rückführung. Sobald die technische Spezifikation vorliegt, bauen und liefern wir.

Sobald uns die offizielle technische Spezifikation (Anlage 6 + Beschreibung des Meldesystems) vorliegt. Wir haben parallel die offizielle Anfrage an die LFU Abteilung II laufen und akquirieren Pilot-Träger. Realistischer Korridor: ein bis zwei Quartale nach Spec-Eingang. Tragen Sie sich in die Pilot-Liste ein, dann sind Sie zuerst informiert.

Ja. HOMES funktioniert als komplette Wohnheim-Verwaltung oder als reines Daten-Backend mit Belegungs-/Abrechnungs-Exports. Eine REST-API steht ab dem Business-Tarif zur Verfügung. Sobald die native LFU-Schnittstelle live ist, kommen automatische Übermittlungen und Status-Tracking dazu.

HOMES kostet im Tarif Starter 89 € pro Monat bei 12 Monaten Laufzeit oder 109 € pro Monat ohne Bindung, im Tarif Professional 279 € beziehungsweise 339 € pro Monat und im Tarif Business 999 € beziehungsweise 1.199 € pro Monat. Für größere Organisationen gibt es Enterprise-Angebote auf Anfrage. Starter, Professional und Business sind 14 Tage kostenlos testbar; bei jährlicher Vorauszahlung liegt der Preis rund 25 Prozent niedriger als der Preis ohne Bindung, beim Starter sind das 979 € für zwölf Monate.